Quallenalarm auf den Kanarischen Inseln

Für Urlauber auf der spanischen Kanareninsel Lanzarote gilt an einigen Stränden ab sofort ein Badeverbot. Der Grund ist das massenhafte Auftreten giftiger Quallen. Unter den drei Quallenarten ist auch die besonders gefährliche „Portugiesische Galeere„. Das Gift dieser Quallen wird durch tausende Nesselzellen an den meterlangen Tentakeln übertragen, die für Schwimmer im Wasser kaum zu sehen sind. Dieses Nervengift lässt die Muskeln ständig kontrahieren, was äusserst schmerzhaft ist und Atemnot bis hin zu Atemstillstand und Herzversagen auslösen kann.

Gesperrt sind momentan die Playa Blanca („Weißer Strand“) an der Südküste und der Strand Costa Teguise im Osten. An der Nordküste Lanzarotes sollen die Tiere hingegen nicht gesichtet worden sein. Das Büro für Fremdenverkehr rechnet mit einer Normalisierung der Lage bis zum kommenden Sonntag.

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