Paris – Kurzurlaub in der Stadt der Liebe

Paris

Unser Urlaub in der Stadt der Liebe begann mit einer gelungenen Landung am Flughafen Aéroport-Charles-de-Gaulle, dem zweitgrößten Flughafen von Europa. Mit dem Bus ging es zum Hauptterminal, wo wir uns gleich ein Dreitagesticket gekauft haben, um so die Stadt erkunden zu können. Erste Überraschung waren die vielen dunkelhäutigen Menschen afrikanischer Herkunft. Nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt hatten, begaben wir uns zum Abendessen in ein kleines Restaurant in Montmartre. Hier gibt es eine große Auswahl an Restaurants, Bars und Kneipen aller Preisklassen. Am nächsten Tag besuchten wir den größten Flohmarkt von Paris, dem „marché aux puces de Saint-Quen“. Hier bieten rund 2.500 Händler alles an, was man sich nur vorstellen kann. Ein riesiger Kleidermarkt, ein Antiquitätenmarkt und zahlreiche brauchbare und weniger nützliche Artikel werden hier offeriert. Auf der Internetseite ParisSehenswuerdigkeiten.org hatten wir uns vor Reiseantritt über lohnenswerte Ziele in der Stadt schlau gemacht. Weiter ging deshalb unsere Tour zur Totenstadt Père Lachaise.

Besuch in der Totenstadt

Der Père Lachaise ist der größte und berühmteste Friedhof von Paris. Ein unglaubliches Labyrinth an Wegen führt durch das Land der Toten. Schwarze Messen, Prostitution, Vampirismus und Totenkult soll es hier geben, wovon wir bei unserem Besuch jedoch nichts erkennen konnten (zum Glück). Auffallend sind die vielen Katzen, die hier zu sehen sind. Jim Morrison, Oscar Wilde und Molière sind nur ein paar der berühmten Personen, die hier bestattet wurden. Besonders beeindruckt hat uns der Gang durch die Straße der Opfer von dem Nazi-Regime. Das unglaubliche Ausmaß dieses Tiefpunktes der europäischen Geschichte kann hier anhand der endlosen Mahnmale von den unterschiedlichen Konzentrationslagern erahnt werden. Der riesige Friedhof ist wirklich beeindruckend und ein Nachmittag fast zu kurz um diesen zu erkunden.

Der Eiffelturm

Bei einem Besuch in Paris kann natürlich der Eiffelturm nicht ausgelassen werden. Der 300 m hohe Turm, zusammengesetzt aus zahlreichen genieteten Stahlteilen ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit von Paris und ganz Frankreich. Eingeweiht wurde dieser im Rahmen der Weltausstellung im Jahr 1889. Bis man zum Turm vorgedrungen ist, müssen zunächst zahlreiche Straßenhändler abgeschüttelt werden, die den Touristen Souvenire verkaufen wollen. Vor den Aufzügen warteten dann so viele Menschen, dass wir uns für die Treppe entschieden. Wir kamen bis zu der zweiten Plattform, die oberste war für Besucher nicht zugänglich. Von dort aus konnten wir einen beeindruckenden Panoramablick über die Stadt genießen, definitiv ein absolutes Highlight und Muss bei einem Besuch in Paris. Von den ganzen Unternehmungen geschafft ließen wir den aufregenden Tag in einem netten französischen Restaurant ausklingen. Am nächsten Stand Kultur pur auf dem Programm.

Der Louvre

Am nächsten Morgen machten wir uns dann zügig auf den Weg zum Louvre – wie viele andere auch. Wie auch der Eiffelturm ist der Louvre ein echter Touristenmagnet. Wir waren bei Weitem nicht die Ersten und mussten uns brav in der Schlange zum Eingang anstellen. Der frühere französische Königspalast beherbergt heute zum größten Teil das „Musèe du Louvre“, welches mit der Größe der Ausstellungsfläche das drittgrößte Museum der Welt ist. Der Haupteingang, die große Glaspyramide, ist bereits ein echtes architektonisches Highlight. Die Mona Lisa ist natürlich das bekannteste Gemälde, das im Louvre bestaunt werden kann. Natürlich ist hier das Gedränge groß, sodass wir nicht allzu lange verweilten. Das Museum ist so unglaublich groß, dass es völlig unmöglich ist, die gesamte Fläche mit den unzähligen Exponaten in nur einem Tag zu erkunden. Trotz der zahlreichen anderen Touristen ist der Louvre absolut empfehlenswert und äußerst beeindruckend. Übervoll mit den gesammelten Eindrücken schlenderten wir an diesem Tag noch etwas durch die Stadt und fielen später völlig geschafft auf unser Hotelbett.

Notre Dame

Ein Besuch der berühmten Kathedrale Notre Dame stand am folgenden Tag auf unserem Programm. Der Bau der imposanten Kathedrale dauerte über 150 Jahre und endete im Jahr 1345. Bis zu 10.000 Menschen finden in diesem gewältigen Gebäude Platz. Seit 1991 gehört die Kathedrale zum Unesco Weltkulturerbe. Schon von Weitem konnten wir die Kathedrale sehen, bevor wir den gut besuchten Platz davor erreichten. Auch waren wir natürlich nicht allein und mussten eine knappe halbe Stunde anstehen, bevor wir in die Kathedrale eintreten konnten. Die Ausmaße sind wirklich beeindruckend.
Die Stadt der Liebe, Hauptstadt von Frankreich und Weltmetropole hat uns stark beeindruckt. Leider war unsere Zeit schon zu früh zu Ende. Um Paris etwas besser kennenzulernen, sollte man zumindest fünf Tage, natürlich besser länger, vor Ort Urlaub machen. Wie in den anderen großen Metropolen, z. B. London oder New York, sind auch in Paris immer sehr viele Touristen unterwegs. Das muss man akzeptieren, denn schließlich möchte jeder mindestens einmal im Leben die Stadt der Liebe besuchen.

Bildquelle: lakov Kalinin @fotolia.com

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